Hallo Foris,
diskutiert wurde bislang überwiegend die Behandlung von CPN. Ich bekomme immer mehr den Eindruck dass wir die Clamydien so nicht los werden.
Die entscheidende Frage für mich ist "Warum haben wir die CPN-Beschwerden und ander nicht?"
Schon des öfteren angesprochen wurden hier die Schimmelpilze. Als meine Beschwerden angefangen haben hatte ich auch eine Schimmelpilzbelastung. Aber ich denke, dass weitere Faktoren dazukommen oder eine Rolle spielen.
Mich hat mann als Kind vollgepumpt mit Amalgan, später auch noch Gold über die alte Füllung. Später kamen Verdaungsprobleme wie Durchfall und starke Blähungen dazu. Meine Darmflora war am Boden.
Aber auch die Hq-Entgiftung und Aufbau der Darmflora haben mich nicht wesentlich nach vorn gebracht.
Auf jedenfall glaube ich, dass für die chronische CPN mehrere Voraussetzungen vorhanden sein müssen. Dies können Schimmelpilze, Quecksilbervergiftung, Zahnherde, Nitrostress, Verdauungsprobleme, schädliche Darmbakterien, Wohngifte, Immunschwäche etc. sein.
Um überhaupt eine Chance gegen die CPN zu haben müssen wir auch die anderen Defizite behandeln.
Mich würde mal interessiren ob ihr hier auch entsprechende Erfahrung habt oder den Zusammenhang bestätigen könnt.
LG
Baumi
* Schimmelpilze: Das war bei
* Schimmelpilze: Das war bei mir zumindest der Auslöser. Mit dem Schimmel ging's los bei mir, so viel steht phämenologisch fest.
* Amalgam: Sanierung des Gebisses hat nichts gebracht. Ich hatte auch nicht viel Amalgam im Mund.
* Darm: War immer top seit der Candida-Behandlung Ende der 90er. Sogar bis weit in die Wheldon-Antibiose hinein hatte ich einen vollkommen gesudnen Darm.
* Nitrostress: Ich bin eindeutig negativ getestet.
* Wohngifte: Verbrennungsrückstände (PAK) aus einem nicht richtig abgedichteten, stillgelegten Kamin. Zeitgleich die Mykotoxine des Schimmels.
* Immunschwäche: Eindeutig keine bis zur Lungenentzündung infolge der Schimmelbelastung. Zu diesem Zeitpunkt ein unterdrücktes Immunsystem. Seit Auszug aus der Wohnung ein überaktives. Die Infektbekämpfung lässt allerdings sehr zu wünschen übrig seitdem, trotz Überaktivität.
Entweder sind die Cpn die Ursache des Ganzen und konnten sich während der immununterdrückten Phase (Mykotoxine & PAK) schön festsetzen und chronifizieren. Die Probleme bestehen aufgrund der Persistenz von Cpn fort. Das Wheldon-Schema konnte sie nicht beseitigen.
Oder die Cpn sind ein Folgeproblem eines seit der immununterdrückten Phase entgleisten Immunsystems, das trotz hochtouriges Aktivität nix bewirkt, da die Aktivitäten nicht zielgerichtet sind.
Gruß
Andreas
Ich kann das mit dem
Ich kann das mit dem Schimmel nicht bestätigen. Wir wohnen in einem 16 Jahre alten Ziegel-Steinhaus. Wobei mir nach dem Bericht von Andreas so einfällt, dass mein Mann und ich so 3-4 Jahre nach dem Einzug häufig und langwierig krank waren und beide spastische Bronchitis hatten, und ich etwa nochmal 2 Jahre später eine Lungenentzündung.
Wohngifte wurden von einem Experten damals untersucht, war außer leicht erhöhten Formaldehyd-Werten nix auffällig. Der hat auch nach Schimmel gesucht, deshalb will ich das ausschließen. Erkältungstechnisch war dann ja auch wieder Ruhe, es hat sich normalisiert, normale Häufigkeit und Dauer.
Ich hab als Kind sehr oft Antibiotika bekommen, weil ich häufig Mittelohrentzündung hatte. Dann 1995 nochmal für 6 Wochen nach einer Nieren-Op. Aber schon zu dem Zeitpunkt ist dem Nephrologen aufgefallen, dass mein Ferritinwert viel zu niedrig ist, ich hab das aber nicht wirklich ernst genommen.
Amalgam hatte ich auch sehr viel, hab aber seit etwa 10 Jahren alles entfernt. Jetzt nur noch Gold und Kunststoff.
Allergien und Darmprobleme hatte ich bis zum Ausbruch vor 6 Jahren nicht.
Ich hab regelmäßig Sport getrieben und hab mich eigentlich gesund gefühlt.
Und dann ging es los, etwa 4 Monate nachdem der Frauenarzt und der Urologe zusammen mir für 10 oder 14 Tage -ich weiß nicht mehr- Metronidazol verordnet haben. (wobei ich damals schon gesagt habe, das ist noch nicht gut und immer hieß es "da ist nix mehr, die Ergebnisse sind alle negativ") Vielleicht hätte hier eine wiederholte Ab-Therpaie noch gegriffen.
Zuerst kam das Herzklopfen. dann das andere so nach und nach schleichend dazu, eins nach dem anderen. Die Darmprobleme fingen ziemlich genau ein Jahr nach dem Herzklopfen an, zuerst schob ich es auf den selbstgemachten Apfelsaft, der ja für seine abführende Wirkung bekannt ist, aber der Apfelsaft war leer und der Durchfall ist geblieben.
Durch die dauernde Aktivität des Immunsystems kamen dann irgendwann die Schilddrüsenprobleme dazu.
Ein Arzt, bei dem ich war, meinte, die Allergien und Unverträglichkeiten wären Schuld daran, dass die Chl. so überhand nehmen konnten. Es leuchtete mir nicht sonderlich ein, warum sollte ich Allergien behandeln, die erst durch die Behandlung aufgetreten sind und habe den Standpunkt vertreten, wenn die Chl. weg wären, würden die Allergien auch wieder verschwinden. Möglich, dass er Recht hatte, er wollte mich mit Bioresonanz behandeln, nur glaube ich da nicht so dran, deswegen hab ich es sein lassen.
Die Strategie, den Darm so "aufzumöbeln" dass er wieder passt und somit quasi den Kreislauf zu unterbrechen scheint laut Baumi ja nicht zu funktionieren. Und Langzeit-Ab geben anscheinend auch keine Garantie. Was bleibt dann? Wo kann man in diesen Kreislauf wirkungsvoll eingreifen? Bei der Ernährung, wie Straßenbahn immer schreibt? Vielleicht ernähren sich ja manche (evtl. auch unbewusst) "besser" als andere? Macht es das aus?
Lg
Bin eurer Meinung....
das die Therapie zwar wichtig ist aber nicht die Lösung des Problems. Ich mache mir täglich Gedanken, was die Ursache sein könnte. Ich habe auch meine Wohnung in Verdacht aber ohne Beweis.
Aber wenn ich mir Andreas anschaue schaudere ich, denn der ist schon lange ausgezogen und immer noch nicht gesund. Das alleine kann es also auch nicht sein. Die erhöhten PAK Werte habe ich auch und das erscheint mir doch sehr sehr merkwürdig. Denn ich habe mit dem Schornsteinfeger gesprochen und ihm meine Geschichte und ihm von den erhöhten PAK Werten erzählt. Er war sich ziemlich sicher, da ich keinen Kamin habe und die Schornsteine wohl alle in Ordnung sind, dass es nicht von der Wohnung bzw. der Lage kommen kann.
Auf meinem Ergebniszettel mit den PAK Ergebnissen ist noch die Rede, das PAKs auch von Pilzen und anderen Sachen in der Natur erzeugt werden können. Vielleicht ist das der Schlüssel. Irgendetwas ist in unserem Körper, was die PAKs verursacht. Ist nur so eine Idee. Dieses "Etwas" könnte das gesamte Imunsystem ja manipulieren.
Ich hoffe ja noch immer auf Wheldon. Wenn das auch nicht helfen sollte wird es langsam ungemütlich.
Zusätzlich versuche ich die Tips von Strassenbahn zu befolgen, wobei ich ohne den Kaffee nicht klar komme. Ich versuche ihn zumindestens zu reduzieren.
Der Darm spielt bei mir auch schon eine lange Zeit verrückt. Ich habe so eine Art Hamsterdarm. Nur wenn ich was esse kommt wieder was heraus. Dann aber meist so schnell nach dem Essen, dass ich fast aufs Klo rennen muss.
Hab schon gedacht, dass es eine Allergie wäre und 4 Wochen nur Reis gegessen. Hat aber keinen Unterschied gebracht.
Also Antworten hab ich leider auch keine. Scheint irgendwie sehr verzwickt zu sein.
Das Allergien daran schuld sein sollen hört man öfters. Aber was kann man dagegen tun? Antihistamina? Muss ich eh bald nehmen. Ob es davon besser wird bezweifle ich aber.
Macht ihr eigentlich Sport? Ich kann nicht, wegen meiner Muskeln, die mir sofort den Dienst verwehren.
Sitzt ihr auch alle im Büro? Habt ihr wenig Bewegung?
Es gibt so viele Fragen.
Eine habe ich aber dann doch noch an Andreas. Wenn du das Wheldon Protokoll bekommen hast, müssten die Viecher doch alle langsam sterben? Eigentlich wirklich alle.
Das ist ja der Zweck dieser Geschichte. Das man sie dann wieder von außen bekommen kann ist dann der böse Rückfall. Aber sie gar nicht los zu werden ist doch komisch, oder?
Und eine Zusatzfrage habe ich auch noch an alle. Wo lasst ihr eure Vitamin D Werte untersuchen?
Da gibt es eine nette story. Ich war letztes Jahr 2 Wochen in Süditalien im Urlaub und habe mich jeden Tag gesonnt. Bin da ein wenig fanatisch und weil ich italienisches Blut habe muss ich mir nicht so dolle Sorgen wegen meiner Haut machen. Also ich wußte bis dahin nicht was ich habe. Hatte nur die Vermutung der Ärztin. Von Stratton gar nicht zu reden. Und nach einer Woche Sonne, gutes Essen und 3 mal abends Joggen(da ging es) war ich so gut wie gesund.
Ok ich hatte noch die üblichen Halsschmerzen aber muskulär ging es mir so gut wie seit fast 3 Jahren nicht mehr. Wäre Sonne wirklich schlecht dann wären fast alle Italiener erkrankt.
Gruß
Bazillus
Stress und andere Infekte
Also ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass es bei mir der Stress war. Ich hatte unglaublichen Stress - privat, im Studium, etc. - sind einfach wahnsinnig viele Dinge zusammen gekommen. Ich war total am Ende und da kam ne Herpes-Infektion samt Gehirnhautentzündung. Da haben sich dann die Chlamydien draufgesetzt und jetzt gehn sie nicht mehr weg.
Ich glaube, das Problem ist, es gibt zwar einen Auslöser - irgendetwas, was das Immunsystem schwächt (ne stressige Phase, schlechte Ernährung, etc.), aber es ist nicht mehr rückgängig zu machen. Einmal nehmen die Chlamydien überhand, das Immunsystem schafft es nicht mehr, dadurch breiten sich die Chlamydien noch mehr aus, wodurch ein Teufelskreislauf entsteht.
Ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass ich keine Immunerkrankung oder sonstige Probleme habe, auch keine Borreliose, wie andere Ärzte meinen. Und Viren wurden auch etliche getestet. Ich bin es satt, hunderte Tests zu machen, wenn ich eh schon weiß, wo mein Problem liegt...
lg
>Die erhöhten PAK Werte
>Die erhöhten PAK Werte habe ich auch und das erscheint mir doch sehr sehr merkwürdig. Denn ich habe mit dem Schornsteinfeger gesprochen und ihm meine Geschichte und ihm von den erhöhten PAK Werten erzählt. Er war sich ziemlich sicher, da ich keinen Kamin habe und die Schornsteine wohl alle in Ordnung sind, dass es nicht von der Wohnung bzw. der Lage kommen kann.
Auf meinem Ergebniszettel mit den PAK Ergebnissen ist noch die Rede, das PAKs auch von Pilzen und anderen Sachen in der Natur erzeugt werden können. Vielleicht ist das der Schlüssel. Irgendetwas ist in unserem Körper, was die PAKs verursacht.
PAK kommen nicht nur als Verbrennungsrückstände vor. Sie wurden früher auch oft als Kleber und Verfugungsmittel eingesetzt. Beispielsweise unter einem schwimmend verlegtem Parket etc. pp. PAK sind pechschwarz, teerähnlich.
Gruß
Andreas
Über meine PAK-Werte weiß
Über meine PAK-Werte weiß ich gar nichts, da hat sich noch nie jemand drum gekümmert.
Was mir aufgefallen ist, während ich jetzt so erkältet war, ging es mir Chl.-technisch besser, ich hatte keine Bauchschmerzen, die Haut war nicht schuppig, auch das Herzklopfen hielt sich in Grenzen. Und nun, Erkältung rum, alles wieder da, und zwar heftig. Als wäre durch die Abwehr gegen die Erkältung auch die CPN bekämpft worden und da die Erkältung jetzt weg ist, schraubt mein Imunsystem seine Leistung wieder auf seine "normale" Tätigkeit zurück, die wohl schon zu hoch ist, aber gegen die CPN nichts mehr ausrichten kann.
Wo es mir besser geht, ist wenn wir übers Wochenende zu meiner Mutter fahren. Also nicht generell, wenn wir auswärts übernachten, sondern speziell, wenn wir bei Mum sind. Im letzten Urlaub zb. ging es mir gar nicht gut, ich hatte starke Probleme mit dem Essen. Also auch hier keine wirkliche Lösung.
Ich musste grad schmunzeln, wenn es einem im Urlaub besser gehen würde, fahren wir halt alle und dann bleiben wir dort, weil zuhause kommt der Rückschlag. Wär doch auch schön *grins*
lg
Forever Urlaub,
da wäre ich dabei. ;-)
Bazillus
Gerade fällt mir ein,
Gerade fällt mir ein, welchen Ausdruck der Spezi in HH-Barmbek immer benutzt, um oberflächliche von ernsthaften Infektionen zu unterscheiden:
"TIEFE Infektion"
Gruß
Andreas
ich habe im Verlauf der
ich habe im Verlauf der letzten Jahre schon sehr viel ausprobiert. Das meiste ohne nachhaltigen Erfolg. Zur Zeit arbeite ich weiter an meiner Ernährung mit viel Eiweiß und kaum noch Kohlenhydrate.
Beim durchlesen eurer Antworten sind mir jedoch auch wieder ein paar Übereinstimmungen aufgefallen. Man weiß auch irgendwann nicht mehr ob Darmprobleme die CPN gefördert hat oder ob sie erst dadurch gekommen sind.
Ich hatte ein paar Behandlungen nach denen es mir kurzzeitig gut ging:
1. Nach der Amalganentfernung und Behandlung mit DMPS und DMSA
2. Nach einer Candidabehandlung über 6 Wochen mit Nystatin, obwohl kein Pilz da war.
3. Urlaub auf La Palma (Im Winter). Meine Probleme verschwinden. Ein paar Tage zuhause und sie sind wieder da. Ich schiebe das auf die Heizungsluft und Kälteempfindlichkeit.
Im Sommer geht es mir sowieso besser.
LG
Baumi
Mir geht es fernab vom
Mir geht es fernab vom Heimatort auch immer besser. Ich glaube beobachtet zu haben, daß ich pseudo-allergische Reaktionen auf das gewohnheitsmäßige Essen habe. Im Urlaub ist dann alles anders, wird toleriert und mir geht es vorübergehend besser.
Am schlechtesten geht es mir nach dem Essen in der Kantine, wo ich fast immer bin. Auf Heimaturlaub in Nürnberg vertrage ich sogar Backwaren unbegrenzt. Das würde aber wahrscheinlich nicht viel länger als die übliche Woche dort unten gut gehen, dann ginge es auch damit los ...
Gruß
Andreas
Also, mir geht es im Sommer
Also, mir geht es im Sommer nicht besser, die Hitze kann ich gar nicht mehr vertragen.
Und während der Darmpilzkur ging es mir auch besser für 8 Wochen, solang ich die Sachen genommen hab. So ein richtiger Aha-Effekt. Beim zweiten Versuch hat es nicht mehr so gewirkt.
Bringt uns diese Erkenntnis weiter?
LG
Hab grad was vom BCA
Hab grad was vom BCA gefunden:
Drei Faktoren machen ein Behandlungsversagen - unabhängig von der Art der
Therapie - wahrscheinlich: Noncompliance, regelmäßiger Alkoholkonsum und
zu wenig Schlaf.
Ich schließe für mich die letzten beiden definitv aus, an dem ersten zweifel ich doch manchmal.
lg
@ Baumi
Dieses DMPS und DMSA hat auch nix gebracht?
lg
Vielleicht liegt es ja am Kantinenfrass?
Oder dem dort verwendeten Gluthamat etc.
Zwar passt das zu meinem 4 Wochen nur Reis ohne Besserung nicht, aber es würde zu meinem Umzug und zu der Ernährungsumstellungstheorie von Straßenbahn passen.
Es muss einen Grund geben.
Gruß Bazillus
Danke für die Resonaz. Wie
Danke für die Resonaz.
Wie ich sehe habt Ihr doch sehr ähnliche Erfahrungen gemacht und in die gleichen Richtuingen experimentiert.
Mir viel noch ein, dass mein erstes pos. AHA-Erlebnis eine Fastenkur über 3 Wochen war. Mit jedem Tag Fasten ging es mir besser. Dieser Effekt war so aber nur beim ersten Fasten zu spühren. Spätere FASTENkuren brachten lange nicht den Erfolg. Die Erste Quecksilberentgiftung (DMPS) hatte einen ähnlichen guten Effekt.
Aufgrund dieser Erfahrungen und weiterer Stuhluntersuchungen bin ich zu der Erkänntnis gekommen, dass meine Verdauung bzw. die Darmbaktrien , vielleicht durch Hq-Vergiftung gestöhrt sind.
Seitdem versuche ich meine Verdauung aufzubauen und leicht verdauliche Kohlenhydrate zu essen. (Lieber weißbrot als Vollkorn)
Dies hat meine Sittuation und Verdaung auch verbessert, ich habe aber immer wieder Rückschläge und komme nicht richtig voran. Die ganze Palette an NEM, Artemesin etc. hat mich auch noch nicht überzeugt.
Letztendlich scheint der Durchbruch zu fehlen.
Übrigens
hab ich in meinem Urlaub Unmengen an Kohlenhydraten zu mir genommen. Es geht in Italien nicht wirklich ohne(und schon gar nicht bei Verwandten). Ich habe dort auch Kaffee(Espresso+Zucker) getrunken. Und trotzdem ging es mir nach einer Woche auffallend besser.
Kaum war ich zurück ging es mir schlechter.
Gruß
Bazillus
Könnte Olivenöl ein Faktor
Könnte Olivenöl ein Faktor sein? In südlichen Ländern wird viel mit Olivenöl gekocht.
Olivenöl hat bestimmte Fettsäuren, die u.a. entzündungshemmend wirken.
lg,
sunny
Olivenöl nehm ich in Massen zu mir...
sorry das kann es leider wohl nicht sein.
Gruß
Bazillus
Lactoseintoleranz
Hallo Bazillus,
in Italien sind die Nahrungsmittel alle so gut wie Lactosefrei. Die Italiener vertragen keine Lactose. Vielleicht ist es das bei dir. Mir ging es dort nicht gut, weil ich zusätzlich kaum Weizenprodukte vertrage, auch nicht im Urlaub.
Versuche doch mal dich in Deutschland Lactosefrei zu ernähren...
Mir ging es bisher nur in Thailand gut, das ist meine Ernährung, gedünstetes Gemüse, Reis und Fleisch. Das mach ich hier jetzt auch allerdings ohne Gewürze nur mit Salz und Pfeffer...
Gruß Jutta
Mir sagte im Herbst mal ein
Mir sagte im Herbst mal ein Arzt, ich hätte so viele Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten, die sollte ich mit Bioresonanz löschen lassen, den Darm aufbauen und dann würden auch die Chlamydien wieder verschwinden. Das mit der Bioresonanz überzeugt mich aber nicht wirklich, ist auch nicht so billig, zudem leuchtete es mir nicht ein, warum ich die Allergien und Unverträglichkeiten angehen soll, die ja erst durch die Chl. entstanden sind, deshalb hab ich es nicht probiert. Ich hab eigentlich immer den Standpunkt vertreten, wenn die Chl. weg sind, vergehen die Allergien wieder.
Und gestern hatte ich ein Gespräch mit einer Ärztin, sehr interessant, die sagte in etwa genau das gleiche wie der Arzt im Herbst. Wenn der Darm in Ordnung kommt, verschwinden die Chlamydien von allein. Wirkt wohl auch bei Borreliose.
Sie hat es so erklärt, dass es einen Grund hat, warum die Chl. überhand genommen haben, weil eben der Darm nicht passt. Und wenn der wieder stimmt, dann kann der Körper die Chl. wieder in Schach halten.
Mit ihr hab ich schon länger mal gesprochen, da gab sie folgenden Rat: mal 6 Wochen nur Kartoffeln, Gemüse, Obst, alles gedünstet, Öl drüber, kein Zucker, keine Eier, keine Milch, kein Schweinefleisch, kein gekauftes Brot, alles ohne Zusätze, nur das essen, wo man weiß, was drin ist. Und kein Kaffee (hallo straßenbahn ;-) ), Viel trinken, Leberwickel, Heilerde.
Nachdem Straßenbahn ja auch sehr gute Erfahrung mit Nahrungsumstellung hat, hab ich's versucht, nur kam die Erkältung dazwischen.
Aber offensichtlich ist da doch was dran und man sollte vielleicht wirklich den Spieß umdrehen. Nicht die Chl. bekämpfen sondern es ihnen ungemütlich machen, so dass sie keinen Grund haben, weiter zu bleiben. Ich werd es auf alle Fälle wieder versuchen, dazu nochmal vorsichtig Artemesinin.
Dann werden wir mal sehen, wer gewinnt!!!
Mir ist noch was eingefallen
der allererste HP bei dem ich mit meinen Zipperlein war, sagte, mein Darm wäre nicht in Ordnung. Da hatte ich so noch gar nix, nur manchmal das Herzklopfen, sonst keine Symptome.
Haben sie doch Recht und der Darm ist die Ursache und nicht die Chlamydien an sich? Und dass genau deshalb manche keine Beschwerden haben, weil der Darm funktioniert? Waren dann die Allergien doch schon vorher da, wurden einigermaßen toleriert, blieben unbemerkt und konnten nur durch irgendwas (bei mir zb. das Metronidazol) und die darauf folgende Darmdysbiose so schlimm werden? Und dann haben sich die Chl. einfach draufgesetzt, quasi als Trittbrettfahrer?
Könnte so vielleicht schon Sinn machen, oder?
also ich hatte schon
also ich hatte schon gedacht, dass die einzige durchgängige Gemeinsamkeit darin besteht, das es uns z.B. Im Urlaub besser geht.
Wie es scheint spielt aber der Darm doch auch eine entscheidende Rolle. Das er das Immunsystem entscheidend beeinflußt steht ja sowieso außer Frage. Und hier sammelt ihr ja auch eure Erfahrung.
Mein Problem, ich probiere hier schon über 10 Jahre alles mögliche von Fasten über Trennkost, Symbiose usw. und habe erst geringe Fortschritte gemacht. Das einzige was nachhaltig wirkt ist der Verzehr von leicht verdaulicher Nahrung, also lieber das helle Brötchen anstatt Müsli.
Ich habe mal ein Jahr "ganz gesund" gelebt, alles aus dem Bioladen und viel Vollkorn etc.. Dies war mein schlimmstes Jahr überhaupt.
Für Darmprobleme und Allergien könnte eine Verdauungsschwäche verantwortlich sein.
Seit drei Monaten probier ich es mit ganz wenig Kohlenhydraten und viel Eiweiß. Aber eigentlich weiß man gar nicht mehr so richtig was man essen soll.
LG
Baumi
Also die Verdauung ist auf jeden Fall beeinträchtigt
aber es bleibt hier das Henne Ei Problem. Ist die Chronifizierung begründet durch Problem der Verdauung oder ist die Verdauung schlecht bzw gestört wegen der CPN?
Anscheinend weiß es keiner. Bisher steht nur fest, dass man anscheinend durch eine Ernährungsumstellung einen positiven Effekt bis hin zum völligen Besiegen der Bakterien erreichen kann.
Warum das so ist steht auch noch nicht gesichert fest. Liegt es an Allergien oder allgemein dem Stärken des Immunsystems. Muss man nur die Stoffe meiden, die die Chlamydien benötigen?
Eigentlich kann man sich nur an die Vorgaben von Straßenbahn halten, denn auch wenn es nicht gesichert ist, warum seine Ernährungsumstellung funktioniert hat, ist gewiss, dass sie funktioniert hat.(Zumindestens bei ihm)
Alles andere ist Fischen im Trüben. Habe auch schon einiges ausprobiert.
@ Jutta: Ich habe in der Zeit, als ich nur Reis gegessen habe auch keine Milch zu mir genommen. Sehr guter Tip, aber das war bzw. ist es wohl leider auch nicht.
Vieles verwirrt auch. In einigen Artikeln steht, dass Proteine das Immunsystem stärken. In anderen Artikeln sind Proteine die Ursachen von Allergien, die nun wiederum wieder ein Urasche von CPN sein könnten.
Mir bekommen Proteine und Weißmehlprodukte auch sehr gut. Versuche aber momentan aus Gewichtsgründen aber eher auf Kohlenhydrate zu verzichten.
Was ist mit Sport? Da hat sich bis jetzt keiner zu geäußert.
Gruß
Bazillus
>Was ist mit Sport? Da hat
>Was ist mit Sport? Da hat sich bis jetzt keiner zu geäußert.
Nach Kraftsport geht's mir gut. Nach Ausdauersport geht's mir schlecht.
Deutung?!
Gruß
Andreas
Cjlamydien und belastenden Lebensumstände?
Hallo, bin in 2005 an Chlamydien erkrankt und nachdem was ich hier so lese, scheint es eigentlich schon vorher los gegangen zu sein. Habe zuvor plötzlich aktue Probleme mit Allergien entwickelt. Bin dann Ende 2005 erkrankt, nach einer super emotional belastenden Zeit (mehrere Todesfälle).
Naja, jedenfalls war ich ein dreiviertel Jahr mit Nebenhöhlenentzündung, Konjunktivitis und mehreren Pneumonien beschäftigt. In der Reha etc., etc. Vor einem Jahr habe ich ein Behandlung zur Sanierung des Darms begonnen, die Ernährung umgestellt und Pilz behandelt, Lactoseintoleranz, Histaminintoleranz. Strenge Diät eingehalten und- mich erheblich besser gefühlt. Von März bis Feb. 2010 hatte ich "einen" Infekt und hoffte, es sei überstanden. Und nun erneut Infekt im Feb., jetzt erst Sinusitis und gleich wieder Lungenentzündung, wieder aktive Chlamydien im Blut.
Das einzige was ich als Hinsweisgeber sehe, ist die erenute emotionale Belastung durch Tod und eine Stelle, die ich nicht leiden kann. Gibt es noch jemanden, der einen Zusammenhang mit psycho-emotionalen Belastungssituationen sieht?
VG sun
Belastung
Hi sun,
meines Wissens wird durch solche schwierigen Lebensumstände das Immunsystem geschwächt, hauptsächlich hast du eine intrazelluläre Infektion,
die zu behandeln wäre.
Ich mache seit 22 Monaten die Wheldon- Therapie, damit geht es meiner Psyche auch viel besser.
LG
Ilka
emotionale Belastung
Hallo sun,
Also ich bin mir sehr sicher, dass es bei mir der ganze Stress war (nicht nur Uni, etc.), sondern auch sehr viele private Dinge, die mich emotional belastet haben (Ausnahmesituation in Familie uvm.). Seither habe ich diese ganzen Probleme. Zuerst Herpes, dann Chlamydien, irgendwas anderes ist aber vielleicht auch noch dabei, was noch gar nicht rausgefunden wurde.
Es gibt da ja auch Untersuchungen, dass Stress die Fähigkeit des Immunsystems, Infekte abzuwehren, vermindert, und, dass Stress in der Phase des Ausbruchs einer Infektion das Risiko eines chronischen Verlaufs beträchtlich erhöhen.
Lg,
Nora
Bei mir
war auch Stress ganz sicher der entscheidende Auslöser. Im Herbst05 starb meine Mutter und danach kam alles raus was mein IS solala unter dem Deckel hielt. Viren, Borrelien, Cpn, Helicobacter. Ich versuche auch mein IS zu stabilisieren, haut aber gar nicht hin weil ich seither null belastbar bin und jede Kleinigkeit sich gleich als Stress anfühlt. Selbst der Zahnarztbesuch vor drei Wochen löste bei irgendwas einen Schub aus, vllt war es auch das Medi der Betäubungsspritze. Vllt sollte ich mich in einen Glaskasten setzen.
LG
glaube nicht an diese theorien
hallo zusammen
ich muss mich aus zu dîeser thema äussern. entweder hat bei uns die ganze familie irgendwelche andere krankheit oder sind chlamydien+mycoplasmen die einzige auslöser alle diese beschwerden, welche wir haben. uns geht es seit jahren schlecht, erst vor einem jahr wurde zuerst bei mir mycopl. pn und chlamydien diagnostiziert, danacht wurde bei allen fam.mitglieder die gleich diagnose gestellt. konventionelle antibiose mit azythromycin half nicht. zwar fallen die werte ab, kommen aber wieder züruck. wie gesagt ich weiss nicht ob nur diese beide bakterien schuld sind. man kann nicht einmal auf genetik schieben, da auch mein stiefvater betroffen ist, mit ihm sind wir nicht verwand (genetisch). wir wohnen nicht zusammen, haben uns etwa 2-3 x im jahr getroffen.
ich denke, dass alle intrazeluläre bakterien ähnliche beschwerden verursachen, chpn und myco.pn. sind vielleicht nur ein zufallsbefund und es steckt noch etwas unbekanntes dahinter.
gruss rahel
Durchseuchung zeigt, das Chl. nur ein Symptom sind.
Wenn man die Durchseuchung von Chl. betrachtet, und dabei zur Kenntnis nimmt das die meisten Menschen gar keine direkten Symptome aufzeigen, kann man darauf schließen das das Ausbrechen der Chl. Symptome auf ein anderes Problem hinweisen.
hi!
also bei mir dürfte auch schimmel eine rolle spielen. dachte eigentlich ich hätte das per sporenmessung ausreichend geklärt, aber wie andreas und sunny unter dem link unten schreiben is die sporenmessung leider nicht sehr aussagekräftig...
muss das wohl vertiefen weils auch in meinem altbau bissl muffelt....
siehe unten im thread:
http://www.chlamydiapneumoniae.de/forum/neu-chlpneu-erkrankt
wie siehts eigentlich mit schwermetallen und anderen giften aus.
wie kann man die am verlässlichsten untersuchen?
hab da mal so ne haaranylse gemacht, aber ob di so verlässlich sind?
hängt wohl auch vom lab ab.....?
danke!!